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Beim 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps startete Marco Werner 2000 zum ersten mal. Mit seinen Partnern "Jüppi" Bermes
und Wolfgang Savelsbergh pilotierte er einen OPEL Astra OPC für das Mühlner Motorsport Team aus Spa.
Ansonsten in der Saison auf den Hecktriebler im Porsche Super Cup eingeschossen, bewegte er den für ihn
ungewöhnlichen Fronttriebler in der Saison das erste mal. Im Training konzentrierte man sich auf das
Qualifizieren ohne Risiko und fuhr lediglich pro Fahrer drei Pflichtrunden. Gegen die starken Werksteams, die mit
Quali-Motoren einen harten Kampf um die Pole Position starteten, war man im Renntrimm unterlegen und erreichte im
Training nur Rang 41. Doch als im Warm up auch die Werksteams mit Rennmotoren fuhren, sah die Welt wieder ganz
anders aus, die Rundenzeiten des Mühlner Astras lagen im Bereich der harten Konkurrenz. Startfahrer im Astra mit
der 55 war Marco Werner. Bereits nach knapp 2 Stunden, lag Marco nach einer sehens-werten Aufholjagd von Platz
41, auf Platz acht im Gesamt. Auch Bermes und Savelsbergh hielten sich unter den Top Ten. Als Marco um 22.00 Uhr
für einen doppel Turn übernahm, was vier Stunden Fahrzeit bedeutet, ließ er in der Nacht so richtig fliegen
und war in der Lage schneller zu fahren wie die führenden Werks-teams. Kurz vor Ende seines Turns lag er auf
dem sechsten Gesamtrang. Dann gab es für das Team eine Schrecksekunde. Eine Kollision mit einem langsameren
Fahrzeug in der Eue Rouge kostete etwas Zeit da sich Marco Werner mit gebrochener Radaufhängung und defekter
Front an die Box zur Reparatur schleppen mußte. Das Team Mühlner machte einen guten Job und konnte
Wolfgang Savelsbergh als Neunter wieder auf die Piste schicken. Wieder auf Platz acht liegend ging in der
Nacht die Zylinderkopfdichtung kaputt. Auch hier machte das Team um Bernhard Mühlner wieder einen phantastischen
Job und wechselte den Zylinderkopf. Nach dem Wechsel bekam Werner wieder Grünes Licht und knallte
2:47er Rundenzeiten in der Nacht auf den Asphalt, das den Weksteams hören und sehen verging.
Wohlgemerkt hatte man sich mit 1:53 Qualifiziert! Als dann aber am Morgen ein Kupplungsschaden auftrat,
hatte eine weitere Teilnahme keinen Sinn.
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