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Stimmen nach dem Rennen
Der Traum vom Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erfüllte sich für Audi nicht. In der GT3-Klasse blieb der R8 LMS jedoch ungeschlagen. In einem spannenden Finale ging der Audi R8 LMS #14 des Audi Sport Team Phoenix mit der Besatzung Marc Basseng/Marcel Fässler/Frank Stippler 43 Minuten vor Rennende an dem bis dahin in der Klasse führenden Mercedes SLS vorbei, als dieser mit einem technischen Problem die Box ansteuern musste. Christopher Haase/Marc Hennerici/Markus Winkelhock (Audi Sport Team Phoenix) und Mattias Ekström/Timo Scheider/Marco Werner (Audi Sport Team Abt Sportsline) komplettierten mit den Gesamträngen vier und fünf am Ende sogar einen Audi-Dreifacherfolg in der GT3-Klasse.
Ekström, Scheider und Werner lagen im Audi R8 LMS #16 des Audi Sport Team Abt Sportsline in der Nacht zeitweise auf dem zweiten Gesamtrang, ehe Marco Werner um 4:53 Uhr morgens unverschuldet in eine Kollision verwickelt wurde, bei der die Frontpartie des R8 LMS stark beschädigt wurde. Die Reparatur dauerte zwar nur fünf Minuten, warf die #16 aber aus der Spitzengruppe.
Zum ersten Gesamtsieg der Marke beim Langstrecken-Klassiker in der Eifel kam es indes nicht. Die GT2-Fahrzeuge von Porsche, BMW und Ferrari waren den GT3-Fahrzeugen bei der 39. Auflage des 24-Stunden-Rennens überlegen.

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Die Stimmen nach dem Rennen:

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "Unsere vier Audi R8 LMS liefen technisch einwandfrei und wir hatten eigentlich auch in unserer Klasse eine sehr gute Performance. Leider hat es zwei unserer Autos durch Unfälle erwischt. Das Reparieren der Fahrzeuge hat doch viel Zeit beansprucht. Wir waren immer knapp am Podium dran, haben bis zum Schluss gekämpft und es in der letzten Dreiviertelstunde tatsächlich noch geschafft. Es war eine tolle Mannschaftsleistung und Werbung für die Zuverlässigkeit des R8 LMS. Wir haben drei Fahrzeuge unter den ersten fünf und mit allen vier Fahrzeugen ein Rennen ohne nennenswerte technische Probleme abgeliefert."

Marco Werner (E-POSTBRIEF Audi R8 LMS #16): "Das Tempo war gut. Es hat Spaß gemacht, am Sonntagmorgen teilweise um Platz zwei zu kämpfen. Leider hatte ich einen Unfall. Ich bin in einen Mercedes gerauscht, als drei Autos vor uns auftauchten und mehr oder weniger auf der Strecke standen. Es tut mir Leid für die Jungs. Platz drei im Gesamtergebnis wäre schöner gewesen. Jetzt freuen wir uns über die kleinen Dinge, die da heißen: Dritter in der Klasse..."

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Seinen nächsten Auftritt hat Marco Werner beim "Festival of Speed" in Goodwood. Beim Klassik-Highlight fährt Marco Werner einen Audi R10 TDI. Mit einem solchen Prototyp wurde er 2006 mit Frank Biela und Emanuele Pirro erster Sieger mit Diesel-Power in Le Mans.