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Reifenschaden vereitelt Sieg in Malaysia
Unter extrem harten Bedingungen bewies der Audi R8 LMS beim zwölfstündigen Malaysia Merdeka Endurance Race in Sepang einmal mehr seine Langstreckenqualitäten. Der seriennahe Kundensport-Rennwagen lief technisch absolut fehlerfrei. Nach den 12 Stunden von Bathurst, den 24 Stunden von Spa und den 24 Stunden von Zolder war der vierte große Langstreckensieg des Audi R8 LMS zum Greifen nahe. Ein Reifenschaden aber vereitelte den Sieg des Teams WRT (Belgian Audi Club) denkbar knapp.

Bei Spitzentemperaturen von 35 Grad Celsius waren technische Probleme im Starterfeld die Regel, nicht jedoch beim Audi R8 LMS. Zum Sieg fehlte dem Fahrzeug mit der Startnummer 1 allerdings das nötige Rennglück: Ein Reifenschaden hinten links erzwang wenige Minuten vor Ende einen zusätzlichen Boxenstopp. Nach 12 Stunden Fahrzeit und 1.779,303 Kilometern mussten sich Frank Biela/Marcel Fässler/Marco Werner um 70,489 Sekunden geschlagen geben.

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Stimmen nach dem Rennen  

Frank Biela (Audi Sport performance cars R8 LMS #1): "Wir hatten heute ein bisschen Pech. Der einzige Reifenschaden, der heute wohl im Spitzenfeld aufgetreten ist, ergab sich an unserem Auto. Uns hat es kurz vor Ende erwischt. Das ist Rennsport. Das Rennen ist erst nach 12 Stunden vorbei, nicht nach 11:40 Stunden. Aber es war toll, wieder bei dieser Veranstaltung dabei gewesen zu sein. Es war verdammt hart für Fahrer und Material. Genau das ist bei diesem Rennen der besondere Reiz."

Marcel Fässler (Audi Sport performance cars R8 LMS #1): "Der Reifenplatzer verfolgt mich seit Le Mans. In Frankreich hatten wir Glück, hier in Sepang war es ein großes Unglück. Ich musste eine komplette Runde fahren. Ich denke, unseren Vorsprung hätte ich sonst locker verwalten können. Ich habe nicht einmal etwas riskiert, sondern fuhr meinen Rhythmus. Dann hat sich der Reifen ohne Ankündigung verabschiedet. Unglaublich! Das Team, meine Teamkollegen und das Auto waren sehr gut. Wir hätten den Sieg durchaus verdient gehabt. Auch nach einer Durchfahrtstrafe zu Beginn haben wir uns wieder nach vorn gekämpft. Wir hatten auch die schnellsten Boxenstopps im Feld - also alles, was man zum Sieg braucht. Es hat nicht sollen sein."

Marco Werner (Audi Sport performance cars R8 LMS #1): "Das war lange Zeit ein ganz gutes Rennen, wie es für Audi typisch ist. Wir fuhren gute Rennabschnitte und das Auto war wie immer zuverlässig. Es sah nach einem Audi-Sieg aus, aber es ist erst zu Ende, wenn die karierte Flagge fällt. Damit müssen wir heute zufrieden sein."

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Ergebnis Rennen  

1. Taniguchi/Yanagida/Ang (Mercedes), 321 Runden in 12:01.57,624 Std.
2. Biela/Fässler/Werner (Audi R8 LMS) + 1.10,489 Min.
3. Kataoka/Hairuman/Schneider (Mercedes) - 6 Rd.
4. Fung/Jones/Asai (Lamborghini) - 11 Rd.
5. Ara/O’Young/Yoong (Audi R8 LMS) - 14 Rd.
6. Yu/Li/Johansson (Ford) - 37 Rd.
7. D’Silva/Fahrizal/Geekie (Aston Martin) - 44 Rd.
8. Boon/Lek/Soh (Honda) - 47 Rd.
9. Choong/Koon/Sing (Honda) - 48 Rd.
10. Lee/Imperatori/Lim (Audi R8 LMS) - 52 Rd.