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Marco Werner zu Gast bei den
Bosch Hockenheim Historics 2016
Audi Legende Marco Werner nahm am vergangenen Wochenende im Rahmen des Jim Clark Revival bei den Läufen zur Can-Am Serie mit einem Kremer Porsche 936 teil. Im Training fuhr Werner bei starken Regen auf die dritte Position. Auch beide Rennläufe wurden bei Regen gefahren. "Das hat die Sache gar nicht so leicht gemacht" sagte der dreifache Le Mans Sieger. "So ein alter Turbo ist ganz schön giftig mit der Leistung und nicht so schön im Regen zu fahren, wie ich es bei Audi gewohnt war. Wenn auch unser erster Diesel damals ein wahres Biest war, was die Leistung betrifft".
  
Werner suchte eine Zwischenlösung und fuhr in beiden Läufen hinter dem Italiener Michele Liguori auf eine Lola mit Ford Cosworth Motor auf einen ungefährdeten zweiten Platz. "Man sollte das Rennen nicht zu ernst nehmen" so Werner "der Porsche hat einen enormen Wert, da es nur fünf jemals gebaute Exemplare gibt. Dieses Auto ist im originalen Zustand und wurde von Stefan Bellof und Rolf Stommelen gefahren. Ich bewege hier eigentlich höchstes Kulturgut, da sollte nichts passieren. Dafür war mir Michele einfach zu schnell, ich wollte nichts riskieren" so der Sportwagenspezialist nach dem Rennen.
Als einer der ersten Gratulanten stand Georg Bellof sen. Am Porsche 936 um Werner zu seiner Fahrt zu gratulieren. "Das war für mich ein emotionaler Moment, eigentlich das i Tüpfelchen am Wochenende" sagte Marco Werner nach dem Rennen am Samstag.
  
Ein weiteres Highlight, auch für Werner, war die Teilnahme am Demo Run des Raceclub Germany. Er präsentierte den Zuschauern ein paar schnelle Runden in einem Tyrrell Formel 1 aus dem Jahr 1988. Damals wurde das Fahrzeug von Michele Alboreto und Julien Bailey pilotiert. Dieses Fahrzeug wurde bei Britec Motorsport restauriert und wird bei Historik Veranstaltungen präsentiert.